Prinzipien - Hundeschule Beutelgreifer-Odenwald

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Prinzipien

Prinzipien in der Hundeerziehung
- DER ROTE FADEN  –

Ihr Hund wird nicht als Ihr Freund geboren. Durch Ihr Verhalten können Sie jedoch seine Freundschaft gewinnen und eine wichtige Rolle in seinem Leben einnehmen. Erst wenn Sie es schaffen, sich in Ihren Hund hineinzuversetzen, sind Sie in der Lage seine Entwicklung sozial zu beeinflussen.

Erziehung findet nicht nur in der Hundeschule statt. Vielmehr sollten Sie dort eine Anleitung bekommen, wie Sie Ihren Hund tagtäglich durch seine Entwicklungsstufen begleiten können.
Bei uns bekommen Sie Fachwissen vermittelt, damit Sie Ihren Hund besser verstehen und einschätzen können. Sie lernen, was im Leben eines Hundes wirklich zählt und können so eine gegenseitige Kommunikation aufbauen. Ihr Hund fühlt sich verstanden und gut aufgehoben. Dies ist die Voraussetzung für eine funktionierende Mensch-Hund-Beziehung.

Wir holen jeden Hund genau dort ab, wo er steht. Die individuelle Betrachtung eines Mensch-Hund-Teams stellt die Basis der Arbeit dar. Egal, ob es sich um eine Vertiefung der Beziehung, eine Erweiterung der Beschäftigung oder um das Arbeiten an Problemverhalten handelt, der Weg  ist stets das Ziel.

Das heißt, bei uns werden nicht in kürzester Zeit Probleme behoben oder dem Hund mittels Belohnungs- (Bezahlungs)-Prinzip Verhalten andressiert.
Vielmehr geht es darum, dem Hund Zeit und Vertrauen und Möglichkeiten zu geben, damit er seine Rolle finden bzw. überdenken kann. Er wird bemerken, dass sein Mensch vorausschauend handelt, die Verantwortung für die Sicherheit übernimmt und ihm noch lebenspraktische Fertigkeiten beibringt.  

Der Mensch sollte die Eltern-Rolle übernehmen, der Hund die Kinder-Rolle. Als Eltern erzieht man den Nachwuchs stets zu dessen Vorteil. Man trifft wichtige Entscheidungen und gibt Sicherheit durch klare Grenzen.
Wer sich einmal zurück erinnert, weiß, wie komfortabel es als Kind doch war!
Und jeder weiß:
Mit der Selbständigkeit kommt die Unsicherheit (Pubertät, Unternehmer,…)
Ein Unterschied zwischen der Kinder- und Hundeerziehung ist jedoch folgender: Kinder werden erzogen, damit sie später selbständig werden und alleine klar kommen.

Unsere Hunde werden immer auf uns angewiesen sein und sollten daher immer in der komfortablen Kinder-Rolle bleiben dürfen. Mit zunehmend gefestigter Sozialstruktur, bei der der Mensch die Eltern-Rolle (Führung) übernehmen kann, stellt man fest, dass die Hunde immer besser entspannen können. Durch das Abgeben von Verantwortungsbereichen sind sie weniger gestresst. Dies wirkt sich auch positiv auf die Gesundheit aus.

Artgerecht sollte die Hundeerziehung sein! Darin sind sich fast alle Hundeschulen einig. Wir verstehen darunter jedoch nicht, dem Hund lediglich mittels positiver Bestätigung (Leckerchen, Spielzeug) das beizubringen, was wir von ihm möchten. Es entspricht nicht der Tierart Hund zu tanzen oder Tricks vorzuführen.
Vielmehr lassen wir uns auf den Hund als sozialen Beutegreifer ein und hinterfragen, welche Bedürfnisse er hat. Was möchte er gerne von mir lernen? Welche Erwartungen darf mein Hund an mich als Bezugsperson haben? Haben Sie Lust, Ihre Blickrichtung einmal zu ändern?

Weiterhin werden Sie bei uns lernen:
- Warum braucht ein Hund viel mehr Schlaf als ein Mensch?
- Welche negativen Konsequenzen hat die Belohnung mit Leckerchen aus Sicht des Hundes und des Menschen.
- Problemverhalten: Ursachenforschung statt Symptombehandlung!
- und vieles mehr

Es ist nie zu spät, anzufangen!

 
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